Der Sinn meines Dichtens
Mit meinem Dichten da will ich erfreuen,
Und niemand soll es bereuen
Dass er mich um Hilfe gebeten,
Mit mir in Verbindung getreten.
Auch Du sollst Dich davor nicht scheuen.
So sind zu mir viele gekommen,
Haben Hilfe in Anspruch genommen,
Ein Gedicht, das Ihren Lieben,
Zum Fest ganz persönlich geschrieben,
Das sollte dem Anlass dann frommen.
Kommunion und andere Feste,
Zu Geburtstagen auch nur das Beste,
Auch für die, die in Liebe erbrannt,
Oder ans Krankenlager gebannt,
Sie alle erfreun sich der Geste.
Das ist der Sinn meines Dichten,
Ein wenig helfen soll es und richten,
Ein wenig Menschlichkeit soll es vermitteln,
Soll freundlich sein und nicht bekritteln,
Soll Liebe und Leben belichten.
Auszüge aus Gedichten:
Zum 70. Geburtstag
Wir grüßen Franz den Jubilar,
Denn er wird fünfundsiebzig Jahr,
Ein Leben, voller Energie,
Voll Freundlichkeit und Harmonie.
War immer da, mit ganzer Kraft,
Hat sonn- und alltags hart geschafft
Und scheute keine Müh und Plagen,
In guten und in schlechten Tagen.
In Hochburg, da ist er bekannt,
In sein Geschäft ein jeder fand,
Nicht nur, um kurz was einzukaufen,
Nein, auch, um dort mal zu verschnaufen,
Sich mit den Nachbarn auszutauschen
Und einfach einmal nett zu plauschen.
Fast mag ins Schwärmen ich geraten,
Ob all der vielen guten Taten,
Die mir in die Erinn'rung kommen.
Franz hat sich immer Zeit genommen,
Hat hier geholfen, dort geschaut,
Und jeder hat ihm gern vertraut.
Doch laßt von vorne mich erzählen
Stationen aus dem Wege wählen,
Den ihm das Schicksal hat geschrieben,
Was an Gedanken ist geblieben......
Flitius, 2010
Für Victoria
Ich will Dir einmal „Danke“ sagen,
Denn Du bist mir ganz ohne Fragen
Ein Glücksfall, dem ich kaum begreif,
Ganz neu in meinem „way of life“.
In tristen Wintermittwochsstunden,
Hab ich Dich auf dem Markt gefunden,
Hab aus dem Auto Dich erspäht
Ich wußte gleich, wie’s um mich steht:
Es traf mich plötzlich wie ein Schock,
Du fasziniertest mich ad hoc,
Figur und Stil, sie sind apart,
Dein Gang, Dein Lachen, Deine Art.
Noch weiß ich nicht, wie’s weiter geht,
Begreife kaum wie’s um uns steht,
Doch Liebe hat noch nie gefragt,
Nur der erfährt sie, der sie wagt.
Drum sag ich’s Dir, grad wie es ist,
Ich mag Dich sehr, so wie Du bist,
Ich weiß nur, was mit uns geschah,
Ist wunderbar, geht mir ganz nah.
Flitius, 15.02.2009
Carmen
Der Sturm jagt heftig durch den Wald,
In dem es herbstlich ist und kalt,
Er wirbelt auf am Weg die Blätter,
Naß, ungemütlich ist das Wetter,
Das Rauschen in den hohen Wipfeln
Will mächtig im Getöse gipfeln.
Vom frisch geschlagnen Holz der Duft
Liegt schwer und harzig in der Luft,
Der alte Farn steht braun, geknickt,
Von oben düstrer Himmel blickt,
Und grau zerrissne Wolkenfetzen
In schnellen Zug nach Osten hetzen.
Der Wind peitscht Regen ins Gesicht,
Die Bäume biegen sich im fahlen Licht,
Dann weht ein Ast mir ins Genick
Drum streb nach Hause ich zurück
Und setze schneller meine Schritte,
Geborgenheit in warmer Hütte.
Wohl mir, dem eine warme Hütte winkt,
Der nicht vom Sturm erschlagen niedersinkt,
Der nicht des Regens Fluten widersteht,
Nicht weiß, wo abends er zu Bette geht,
Nicht einsam ist in dunkler Herbsteszeit,
Denn der hat wirklich Grund zur Dankbarkeit.
Flitius, 11. November 2010